Im Dienst einer inklusiveren Gesellschaft.

Dolmetschen in Gebärdensprache

Sind Sie ein Beteiligter des staatlichen Gesundheitsdiensts, einer öffentlichen Einrichtung oder eines privaten Unternehmens und haben Sie vor, eine Veranstaltung zu organisieren? Dann sollten Sie sich Gedanken über die aktive Teilnahme Gehörloser machen. interlanguage liefert Dolmetschdienste in italienischer Gebärdensprache (LIS), mit denen Sie die Barrierefreiheit und Inklusivität all Ihrer Veranstaltungen verbessern können: von Geschäftstreffen über Schulungen bis hin zu Konferenzen oder Schulaufführungen.

Was ist die Gebärdensprache?

Bei der Gebärdensprache (in Italien abgekürzt mit LIS – Lingua Italiana dei Segni) handelt es sich um eine visuell-manuelle Sprache, die aus dem Bedürfnis gehörloser Menschen entstanden ist, untereinander und mit Hörenden zu kommunizieren. Sie ist heute als offizielle Sprache der italienischen Gehörlosengemeinschaft anerkannt.
Ebenso wie die gesprochenen Sprachen, unterliegt auch die Gebärdensprache einer ständigen Weiterentwicklung und erlaubt die Kommunikation in sämtlichen Lebensbereichen. Dabei ist die Gebärdensprache mehr als eine Sprache: sie ist vielmehr ein Mittel der Interaktion, der sozialen Teilhabe und Inklusion und damit ein wichtiges Instrument zur Überwindung kommunikativer Barrieren.

Im Bewusstsein der Rolle und Bedeutung der Gebärdensprache kann interlanguage Sie bei der Organisation Ihrer Veranstaltungen unterstützen, damit diese noch offener und inklusiver werden.

Alle unsere Gebärdensprachdolmetscher/-innen verfügen über eine entsprechende Bescheinigung ihrer beruflichen Qualifikation, die für Qualität und kontinuierliche Weiterbildung bürgt. In Italien steht das Dolmetschen in italienischer Gebärdensprache (LIS) für unterschiedlichste Anlässe zur Verfügung: Konferenzen, Schulungen, Veranstaltungen der öffentlichen Verwaltung, Wettbewerbe, Live-Übertragungen auf Social-Media-Kanälen oder im Fernsehen. Damit soll eine immer größere Barrierefreiheit und soziale Inklusion ermöglicht werden.

Geschichtlicher Hintergrund einer lautlosen Sprache
In den späten 1950iger Jahren entdeckte der Linguist William Stokoe, dass die einzelnen Gebärden in einzelne Einheiten untergliedert und zur Bildung neuer Wörter verwendet werden können. Ab diesem Zeitpunkt konnte sich die Gebärdensprache zunehmend als eigenständige Sprache durchsetzen. Damit gewann sie auf gesellschaftlicher Ebene als Sprache sowie auch als Mittel der sozialen Integration und kulturellen Identität immer mehr an Bedeutung.

Gibt es eine universelle Gebärdensprache?

Entgegen der landläufigen Annahme gibt es keine international einheitliche Gebärdensprache, sondern ebenso viele verschiedene Gebärdensprachen wie natürliche Sprachen.

Auch Gebärdensprachen verfügen über einen großen Facettenreichtum (selbst innerhalb derselben Sprache), da sie wie die gesprochenen Sprachen eng mit der Kultur ihres Herkunftslandes verbunden sind.

Laut Wikipedia gibt es rund 300 verschiedene, offiziell anerkannte Gebärdensprachen. Wir können behaupten, dass „das Gebärden“ eine weltweite Ausdrucksform und somit Teil der Sprachenvielfalt ist.

Das Dolmetschen in italienischer Gebärdensprache (LIS) ist eine zunehmende Notwendigkeit für all diejenigen, die sich mit Kommunikation beschäftigen. Während der Covid-19-Krise hatte jede Behörde die Aufgabe, täglich die Öffentlichkeit über den Fortgang der Pandemie zu informieren. Dies erfolgte in unserer Region mit großer Rücksichtnahme auf schwächere Bevölkerungsgruppen.

Damals leistete interlanguage seinen Beitrag dazu und übernahm das Ferndolmetschen in italienischer Gebärdensprache (LIS) für die aktuellen Nachrichten zum Coronavirus, die live auf Facebook auf der Seite @RegioneEmiliaRomagna übertragen wurden.

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