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Work & Jazz: Schulungstag für interlanguage

Am 22. September 2012 nahm das Team von interlanguage an einer ganz besonderen Schulung teil: „Work & Jazz – Anregungen, Überlegungen und Tools… für die Arbeit“.

Die Schulung wurde von Erika Leonardi geleitet, die Wissenswertes über das „Management im Jazz“ erzählte, und fand in Zusammenarbeit mit Davide Fregni und seiner Band statt, die das Erläuterte live veranschaulichten.

Regeln und Improvisation, Emotionen und Technik. Der Jazz bildet ein Beispiel für ein harmonisches Organisationsmanagement: Jedes Mitglied der Gruppe wird bei seiner Arbeit wesentlich von den anderen Gruppenmitgliedern beeinflusst, ohne dass deshalb seiner Professionalität und Originalität Grenzen gesetzt werden.

Ein guter Jazzmusiker weiß, dass er Bestandteil der Gruppe ist, wenn er mit den anderen zusammenspielt. Bei der Improvisation hingegen kann er in ganz individueller und origineller Weise sein vollständiges Potenzial zum Ausdruck bringen, weil er sich darauf verlassen kann, dass die Gruppe ihn begleitet und unterstützt. Wenn in der Musik von Improvisation die Rede ist, gilt das nicht einer Mutprobe mit unvorhersehbarem Ausgang. Sondern es geht darum, wie gut der Musiker sein Instrument und die Musik beherrscht. Die Improvisation ist sozusagen ein Mix aus Kompetenz und Flexibilität.

Darin besteht das Bindeglied zwischen Arbeitswelt und Unternehmensalltag: Jeder ist Teil eines Teams und das Team ist nur dann erfolgreich, wenn es geeint vorgeht und alle seine Mitglieder ihren Einzelbeitrag zur Gesamtaufgabe leisten und die notwendige Kompetenz besitzen, um im Bedarfsfall selbstständig zu entscheiden.

Diese Metapher hilft dabei, einige Aspekte der Teamarbeit besser herauszustellen, die sich für die Förderung eines guten Betriebsklimas als unerlässlich erweisen: Energie, Passion, Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsames Hinwirken auf ein gemeinsames Ziel.

Im Rhythmus des Jazz!

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